Dich richtig Wiegen und Messen

Sich richtig Wiegen und Messen zu können ist wichtig, um den Fortschritt einer Ernährungsumstellung zu dokumentieren. Unsere Empfehlung ist hier, dich nicht alleine auf die Waage zu verlassen. Stattdessen gibt es andere Tools, die dir deine Erfolge aufzeigen können.

Der Start: Wiegen und Messen

Vor jeder Veränderung solltest du zuerst einen Ausgangspunkt schaffen, von dem aus du startest. Nur so kannst du den Erfolg unserer Maßnahmen auch sichtbar machen. Du erfasst also erstmal dein Ausgangsgewicht. Dazu stellst du dich wie gewohnt auf die Waage. Das angezeigte Gewicht hältst du schriftlich fest. Zusätzlich nimmst du ein Maßband und misst deinen Bauchumfang, Hüftumfang und Beinumfang.

Zusätzliche Motivation zum richtig Wiegen und Messen

Als zusätzliche Motivationshilfe ist es hilfreich, ein Foto von dir in Badesachen oder Unterwäsche zu machen. Wenn du nach ein paar Wochen dann ein Vorher-Foto und ein Nachher-Foto hast, kannst du den Erfolg im direkten Vergleich sehen.

Dich richtig Wiegen

Damit unsere Messungen möglichst exakt sind, ist es wichtig, auf ein paar Dinge zu achten. Die Waage sollte sich möglichst immer am gleichen Platz befinden. Außerdem sollte sie nicht auf einem weichen Untergrund (wie dem Badezimmerteppich) stehen. Du solltest dich immer ohne Kleidung wiegen und dabei ganz ruhig stehen. Das Wiegen sollte einmal pro Woche (und nicht öfter!) erfolgen. Am besten wiegst du dich immer zur gleichen Uhrzeit. Die beste Zeit dazu ist morgens gleich nach dem Aufstehen, noch bevor du etwas gegessen und getrunken hast. Ganz wichtig ist auch, dass du immer die gleiche Waage nimmst (z. B. auch im Urlaub oder auf Geschäftsreise). Sonst können die Ergebnisse ungenau werden.

Dich richtig Messen

Mit einem Maßband kannst du Veränderungen an deinem Körper besser dokumentieren, als mit der Waage. Insbesondere, weil Muskeln schwerer sind als Fett kann es sogar sein, dass du gar nicht wirklich Gewicht verlierst. Das liegt dann aber nur daran, dass du mehr Muskeln zugelegt hast. Beim Messen mit dem Maßband gilt: Miss so exakt, wie nur möglich! Auch hier dokumentierst du von Woche zu Woche die Veränderungen. Es gilt das Gleiche wie beim Wiegen: Einmal wöchentlich, immer zur selben Zeit. Du misst den Bauchumfang, Hüftumfang und Beinumfang.

Bauchumfang:

Das Maßband wird auf Bauchnabelhöhe um den Bauch gelegt. Atme entspannt aus, spanne die Muskeln nicht an und ziehe auch den Bauch nicht ein. Achte darauf, dass das Maßband nicht deinen Bauch eindrückt.

Hüftumfang:

Den Hüftumfang messen wir an der breitesten Stelle der Hüfte. Stelle dich gerade hin, die Füße stehen geschlossen, die Beine gestreckt. Nun misst du auf Höhe der seitlichen Knochenhügel den Umfang deiner Hüfte.

Beinumfang:

Hier reicht es normalerweise, wenn du ein Bein misst. Es sollte allerdings jede Woche das Gleiche sein. Lege das Maßband knapp unter dem Po am Oberschenkel an und lasse die Beinmuskulatur beim Messen entspannt.

Nicht täglich wiegen

Die wichtigste Regel ist: Wiege dich nicht täglich! Denn so funktioniert unser Körper nicht. Eine Gewichtsabnahme ist immer mit Schwankungen verbunden, die oft nur mit Wasser und nicht mit Fett zu tun haben. Durch tägliches Wiegen ist die Gefahr groß, dass du dich selbst demotiviert. Wir empfehlen beides immer am gleichen Tag und zur gleichen Uhrzeit. So kannst du dich richtig Wiegen und Messen und bekommst genaue Ergebnisse.

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